
POPEL – Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Oier Plaza
„Popel“ heißt auf Tschechisch „Asche“. Im Krematorium Strašnice bewahrten František Suchý und sein Sohn während der deutschen Besatzung heimlich die Asche von über 2.000 Ermordeten auf und hielten ihre Häftlingsnummern fest – ein lebensgefährlicher Akt des Widerstands, der die Opfer Jahrzehnte später identifizierbar machte.
Achtzig Jahre danach folgen zwei Männer aus dem Baskenland dieser Spur bis nach Prag. Aus Archivmaterial, animierten Sequenzen und den Zeugnissen von Angehörigen entsteht ein bislang kaum bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs.
Im Anschluss: Gespräch mit Regisseur Oier Plaza.
Regie: Oier Plaza · Tschechien/Frankreich/Spanien 2025 · Dokumentarfilm · 88 Min.